Die Produkte im Empfehlungsmarketing

1. Verbrauchsprodukte werden ständig nachgekauft
Es liegt auf der Hand: die für ein erfolgversprechendes Empfehlungsmarketing in Frage kommenden Produkte sind die sogenannten Verbrauchsprodukte. Wenn ich nämlich an dem Umsatz aller Partner in der von mir aufgebauten Vertriebsgruppe beteiligt bin, lohnt sich das nur, wenn auch Monat für Monat Produkte verkauft werden. Dadurch entsteht ein regelmäßiger Umsatz, der mir im Idealfalle ein passives Dauereinkommen, meine Tantiemen, einbringt. Das ist anders als im Verkauf. Der Auto- oder Möbelverkäufer bekommt für jeden Einzelverkauf seine Beteiligung und das war's. Er sieht den Kunden vielleicht lange oder sogar nie wieder und verdient somit an diesem auch nur einmal. Der zufriedene Kunde allerdings oder der Partner, der im EM für seinen Eigenbedarf bestellt, muß diese Produkte in der Regel monatlich nachbestellen. Einen Kühlschrank schafft man sich für 10 oder 20 Jahre an. Ein Duschgel, Nahrungsergänzung, Seife oder Geschirrspülmittel werden ständig nachgekauft.

2. Die Qualität der Produkte
Es ist leicht einzusehen: niemand ist langfristig bereit, Produkte zu bestellen, wenn sich diese gegenüber den im herkömmlichen Einzelhandel erhältlichen nicht durch eine nennenswert höhere Qualität auszeichnen. Es ist daher prinzipiell davon auszugehen, daß Sie im MLM-Vertrieb bei allen seriösen Firmen und denen, die sich schon lange behaupten, Produkte erwerben können, die wesentlich hochwertiger sind, als im Geschäft nebenan. Die immensen Kosten für den Zwischenhandel fallen ja weg.


Insbesondere gilt das für die Werbung, die im Direktvertrieb und Empfehlungsmarketing für die Firma praktisch kostenlos von den Geschäftspartnern betrieben wird. Nur über diese können Sie wie hier in Kontakt kommen mit der Geschäftsidee und den angebotenen Produkten. Die Firma kann daher ihren Partnern ein hohe Gewinnbeteiligung bieten und hat trotzdem noch eine höhere Gewinnspanne auch
für die Entwicklung und die Qualität der Produkte als sonst üblich.

3. Das Preis-Leistungsverhältnis
ist ebenfalls ein sehr wichtiger Punkt. Wenn ich mir beispielsweise Vitalstoffe und Vitaminpräperate regelmäßig kaufen will, dann macht das nur einen Sinn, wenn diese auch tatsächlich so beschaffen sind, daß Sie meiner Gesundheit spürbar dienen, indem sie genug wertvolle Inhaltsstoffe enthalten.
Denn das ist dann die beste aktive Gesundheits- und Altersvorsorge, die es gibt. Was nutzt es mir dagegen, mir 20 Brausetabletten mit Vitamin C für ein paar Euro oder weniger in der Apotheke oder im Supermarkt zuzulegen, wenn sie zwar meinen Geschmackssinn betören, aber mich nicht ausreichend versorgen und die nur mein Gewissen beruhigen sollen? Von der Verarbeitung und den möglicherweise schädlichen Zusatzstoffen ganz abgesehen. Im Konkurrenzkampf und mit der Hilfe wirksamer Werbung gilt auch meist das Prinzip Masse statt Klasse. Wenn Sie sich die Mühe machen, die Beschreibungen auf den jeweiligen Verpackungen zu vergleichen, werden Sie selbst schnell erkennen, was es heißt,
daß sich ein ethisch wie ökonomisch funktionierendes MLM im Gegensatz zum Einzelhandel kaum minderwertige Waren und somit enttäuschte Kunden und Partner leisten kann.

4. Die Produktgruppen im Empfehlungsmarketing
sind alle diejenigen, wie unter Punkt 1. schon angegeben, die Verbrauchsprodukte bieten. Von <<Prämien und Bonussystemen>> wollen wir hier absehen, da sie kaum zu nennenswerten, stabilen Neben- geschweige denn Haupteinkommen taugen. Zu diesen Systemen gehören beispielsweise Belohnungen für Kunden, die Sie für die Werbung eines Handyvertrags gewinnen, also einmalige Belohnungen für die Gewinnung von Neukunden, oder Zahlungen für auf Ihrer privaten Webseite angeklickte externe Links durch Ihre Besucher. Im eigentlichen Empfehlungmarketing geht es im Gegensatz dazu in der Regel immer ausschließlich um Produkte und eine damit verbundene ernsthafte Geschäftsidee, an der Sie teilhaben. Und das funktioniert eben nur mit Verbrauchsprodukten.
Die vier am meisten verbreiteten Produktgruppen sind:
Kosmetik,
Nahrung & Getränke
verschiedene Haushaltswaren
Nahrungsergänzungen (Food Supplements)

5. Nachfragepopularität und Zukunftspotential
Je mehr Bevölkerungsgruppen die Produkte nachfragen unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft und Lebensweise, desto größer ihre Popularität. Seife, Zahnpasta und Spülmittel braucht praktisch jeder. Lippenstift, Krawatten und Pfeifenreiniger gewiß nicht.
Es sollte sich außerdem eigentlich von selbst verstehen, daß solche Produkte klar im Vorteil sind, die trotz ihrer heutigen Nachfrage klar in einem (bereits bestehenden) Wachstumsmarkt auf das künftige Nachfrageverhalten ausgerichtet sind. Haushaltswaren und Nahrungsergänzungen erfüllen die hier aufgeführten Kriterien im großen und ganzen besonders gut.

Weitere Produkte im Empfehlungsmarketing
sind praktisch auch solche, die eine (bleibende) Gewinnbeteiligung für eine einmalige Arbeit hervorrufen. Dazu gehören vor allem Tantiemen, wie sie der Komponist, Musiker oder Schriftsteller erhält. Einen Riesenhit heute schreiben kann da bedeuten, auch in zwanzig Jahren noch beträchtliche Einkünfte dadurch zu erzielen, ohne noch dafür arbeiten zu müssen. Denken Sie an die vielen Sonderedition und Neuauflagen von Filmen und Songs wie "Directors Cut" oder "Greatest Hits". Der Unterschied zum reinen EM ist hier nur, daß ein Zwischenhandel mit Werbung existiert und daß es keine "Duplikation", sondern lediglich die "unbegrenzte Addition" gibt. Die prozentual geringen Beteiligungen der Künstler pro Exemplar lohnen sich deshalb nur, wenn auch möglichst viel verkauft wird. Deshalb kann man hier auch nicht von eigentlichem oder echtem Empfehlungsmarketing sprechen, sondern höchstens von einer Mischform aus klassischem Vertrieb und EM. Die volle Übereinstimmung liegt jedoch einzig in den "Tantiemen".